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Burn-Out : Stress ermüdet Körper und Geist

Chronische Müdigkeit kann die Folge sein

09.11.2006

Wer längere Zeit durchgehend starkem Stress ausgesetzt ist, sollte sich darauf gefasst machen, in einer späteren Lebensphase eher unterchronischer Müdigkeitzu leiden. Wie eine Studie des renommierten Karolinska Instituts in Stockholm nun zeigt, sind stark gestresste Personen häufiger von dieser Erschöpfung betroffen als Menschen, die nie oder nur selten unter Druck stehen. Die Forscher um Medizinerin Nancy Pedersen zogen für ihre Analyse die Daten von insgesamt 20.000 Zwillingspaaren heran.

Die Angaben der Studienteilnehmer stammten aus 1973 und 1998 - zu beiden Zeitpunkten waren die Probanden nach täglichem Stressempfinden, Lebensstil und chronischer Erschöpfung befragt worden. Es zeigte sich, dass jene Personen, die in den letzten 25 Jahren ein stressreiches Leben geführt hatten, eine um 65 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit hatten, ein chronisches Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome/CFS) zu entwickeln als ungestresste Probanden.

"Wir verstehen jetzt eine bislang fastunbekannte Krankheit viel besser", bilanziert Forscherin Nancy Pederson. Bevor man Behandlungsmöglichkeiten in Erwägung ziehe, müssten erst alle auslösenden Faktoren für das chronische Erschöpfungssyndrom bekannt sein. Dieses Syndrom zeigt sich meist durch länger anhaltende und starke Mattheit sowie Müdigkeit und geht häufig mit Störungen der Konzentration, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit und auch Muskelschmerzen einher.

Quelle: nd, Karolinska Institutet

 

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