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Birkenpollen Allergie - Hilfe für Betroffene

Infos und Tipps für Allergiker



Für Pollenallergiker gibt es in Österreich mehrere große Belastungswellen , wobei im April die meisten Beschwerden durch Birken- und Eschenpollen hervorgerufen werden. Besonders Birkenpollenallergien werden in den letzten Jahren immer häufiger diagnostiziert und führen zu immer schwerwiegenderen Beschwerden. Das Vermeiden des Allergenkontaktes und eine Reduktion der Pollenbelastung ist daher die beste Lösung um die Lebensqualität der Betroffenen entscheidend zu verbessern.

Birkenpollen sind als starkes Allergen bekannt. In der Allergieambulanz der HNO-Klinik im Wiener AKH wurde im Beobachtungszeitraum von 20 Jahren (1984-2003) festgestellt, dass immer mehr Patienten mit Inhalationsallergie auch spezifische Antikörper gegen Birkenpollen produzierten. "Der Anteil der Patienten, die auf Birkenpollen positiv reagierten, stieg von etwa 35% auf ca. 50% an. Das heißt, Birkenpollenallergien werden immer häufiger und auch schwerwiegender, während Eschenpollenallergien noch vielfach unterdiagnostiziert sind", so der Botaniker und Pollenexperte Ass. Prof. Dr. Siegfried Jäger.

Kreuzallergien – die unterschätzte Gefahr

Birkenpollen lösen auch starke Kreuzreaktionen mit einer Reihe von anderen Pollen aus, so z.B. mit Erle, Hasel, Hainbuche, Hopfenbuche, Rotbuche, Eiche, Edelkastanie und Platane. Darüber hinaus stellen viele Allergiker fest, dass sie zunehmend auch auf Nahrungsmittel allergisch reagieren. "Bei der so genannten pollenassoziierten Nahrungsmittelallergie kommt es zu Kreuzreaktionen mit bestimmten Lebensmitteln. Birkenpollenallergiker sollten daher – ganz besonders zur Zeit des Birkenpollenfluges – auf Nahrungsmittel wie Apfel, Pfirsich, Kirsche, Kiwi, Maracuja, Nüsse, Mandeln sowie rohe Karotten und Tomaten verzichten", erklärt Jäger.

Therapie und Allergenvermeidung

"Die optimale Therapie für Atemwegs-Allergiker ist eine Kombination aus Allergenvermeidung, der Behandlung der Symptome mit antiallergischen Medikamenten und anderen Anwendungen und der spezifischen Immuntherapie wie der Hyposensibilisierung. Weitere Arten dieser Allergie-Impfung sind Schluckimpfungen für Kinder oder die Verabreichung der Allergenlösung unter der Zunge", erklärt Dr. Jäger von der Wiener HNO-Klinik. Das komplette Vermeiden des Allergenkontaktes ist zwar nicht immer möglich, aber eine Reduzierung der Pollenbelastung auf das absolute Minimum bringt eine Linderung der Symptome und mehr Lebensfreude für die Betroffenen.

Birken- und Eschenpollen vermeiden: Pollenwarndienst und IGAV-Ratgeber

Die Blütezeiten sowie die Dauer und Intensität der Birkenpollensaison unterliegt sowohl regionalen als auch witterungsbedingten Schwankungen. Allergiker können sich über den "Pollenkalender 2004" der Aerobiologie-Gruppe der Wiener HNO-Klinik sowie über den Pollenwarndienst im Internet über die jeweils tagesaktuellen Belastungen in Österreich sowie in Europa informieren.

Wie man sich vor Pollen effektiv schützen kann haben die Allergie-Experten der IGAV (Interessensgemeinschaft Allergenvermeidung) in einem praktischen Ratgeber zusammengefasst. Der Ratgeber "Allergenvermeidung im Freien" enthält neben hilfreichen Tipps und Tricks für den Alltag auch den Pollenkalender 2004 sowie Bezugsquellen von Produkten zum Pollenschutz. Der Folder kann im Internet auf der IGAV-Webseite oder über die IGAV Telefon-Hotline 01/212 60 60 kostenlos angefordert werden.




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