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Bier ist gesund

Bierbrauen war 9.000 Jahre Frauensache

Frauen stehen dem Bier sehr viel näher, als oft angenommen wird. Bier ist eine Erfindung der Frauen. Die Geschichte zeigt, dass die Brautradition sehr lange Zeit von Frauen geprägt wurde. Darüber und über die positiven Auswirkungen von Bier auch auf die weibliche Gesundheit diskutierten Experten im Rahmen der ersten Themenlounge des Verbandes der Brauereien in Wien.

In einer spannenden Diskussion wurde viel Neues und Überraschendes zum Thema Bier aufgezeigt. So ist zwar bekannt, dass Bier von der Volksmedizin schon seit hunderten von Jahren genutzt wird, aber das Interesse der modernen Medizin an Bier ist neu. Derzeit laufen zahlreiche Studien, die die positive Wirkung von Bier z.B. bei der Prophylaxe gegen Osteoporose belegen sollen. Darüber hinaus sind auch Krebs hemmende Eigenschaften und die positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System bekannt. Das alles unter dem Gesichtspunkt eines maßvollen Bierkonsums im Ausmaß von maximal einem Liter pro Tag.

Als "Quell ihrer Gesundheit" bezeichnet die Klosterschwester und Braumeisterin Doris Engelhard ihr Lieblingsgetränk. Sie ist im Kloster der armen Franziskanerinnen zu Mallersdorf für die Produktion von Zoigl Bier, Hellem, Dunklem, Bock und Doppelbock verantwortlich. Angesprochen auf die Frage, warum in der christlichen Liturgie Bier nicht vorkommt, meint sie, dass es in Judäa leider nur Wein gegeben hätte, denn wäre Christus aus unserer Gegend gewesen, "hätt´ Christus Bier genommen."

Die Braumeisterin braut mit zwei Gehilfen insgesamt 3.000 Hektoliter pro Jahr. Sie trinkt zwar kein dunkles Bier ("Weil ich das nicht mag!"), ist aber von der gesundheitsfördernden Wirkung ihres Lieblingsgetränkes überzeugt. "Immerhin sind 29 meiner Mitschwestern mehr als 90 Jahre alt. Einige davon leben nur von Brot und Bier." Schwester Doris veranschaulicht damit die Tatsache, dass Bier einen hohen Anteil wertvoller Inhaltsstoffe aufweist. Es ist nicht nur ein wohlschmeckendes Getränk, sondern auch ein vollwertiges Nahrungsmittel. "In der Fastenzeit trinke ich an Freitagen nur 2 Liter Bier am Tag - und esse nichts. Mein Körper hat alle Nährstoffe, entschlackt und ich nehme ab." Dahinter steckt die Tatsache, dass Bier viel Wasser und nur natürliche, gesunde Rohstoffe enthält. Und außerdem rangiert das Lieblingsgetränk der Österreicher mit 45 kcal pro 100g an der letzten Stelle der Kalorientabelle hinter allen anderen alkoholischen Getränken aber auch Fruchtsaft, Limonade und Vollmilch.

Schwester Doris ist eine der zwei letzten bierbrauenden Klosterschwestern. Der letzte bierbrauende Mönch verstarb im Jahr 1957. "Die Brautradition wird immer mit Mönchen in Zusammenhang gebracht. Tatsächlich ist das erst seit 1.000 Jahren so. Die 9.000 Jahre zuvor war Brauen eine klare Frauensache", so Gerhard Habarta, Autor des Buches "Es war die Frau - über die Erfindung der Technologien durch die Frau". Unterstützung findet er durch Mag. Eva Lachkovics. Sie ist Autorin der Publikation "Bierbrauen ist Frauensache - ein Beispiel für uralte Biotechnologien in den Händen von Frauen". Mag. Lachkovics weist auch darauf hin, dass in vielen afrikanischen und lateinamerikanischen Kulturen Bierbrauen nach wie vor Frauensache ist und ein großer Hoffnungsträger sein könnte, wenn es darum geht, den Hunger zu bekämpfen.




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