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Behandlung von Hautkrebs

Photodynamische Therapie bringt gute Heilungschancen

Hohe Erfolgsraten weist eine seit wenigen Jahren verwendete Therapie gegen Hautkrebs auf: Die Photodynamische Therapie, bei der Patienten mit rotem oder grünem sichtbaren Licht bestrahlt werden, können zwischen 70 und 90 Prozent der Plattenepithelkarzinom-Fälle heilen, berichtet das Klinikum der Universität München. Pro Jahr erkranken in Deutschland etwa 100.000 Menschen neu an Hautkrebs.

Wie kaum eine andere Krebsart ist Hautkrebs frühzeitig erkenn- und therapierbar. Die Photodynamische Therapie wird seit einigen Jahren bei zwei Hautkrebstypen, dem verhornenden Plattenepithelkarzinom und bei dem oberflächlichen Hautkrebs (Basalzellkarzinom) angewandt. Die Wirksamkeit auf die Vor- und Frühstufen des vorverhornenden Plattenepithelkarzinoms sind als gut oder sehr gut zu bezeichnen, diejenige auf die Basalzellkarzinome bedürfen noch einer sorgfältigen Überprüfung. In international veröffentlichten klinischen Studien wird die hohe Wirksamkeit dieser Therapie mit Heilungsraten von 70 bis 90 Prozent, sehr guten kosmetischen Ergebnissen und hoher Patientenzufriedenheit dokumentiert.

Während der Bestrahlung tritt gewöhnlich deutliches Brennen oder eine sonnenbrandähnliche Empfindung auf. Andere mögliche Nebenwirkungen sind Wärmegefühl, Rötung, Ödeme und Verkrustungen. Als positiver Nebeneffekt der Behandlung zeigt sich häufig eine straffere und verjüngte Haut im Behandlungsgebiet.

Quelle: pressetext.deutschland


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