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Bauch-Fett muss durch Bewegung bekämpft werden

Fettpölster am Bauch sind Risikofaktor für Diabetes

14.08.2006

Insbesondere jene Fettpölster, die sich rund um die Leibesmitte ansammeln, stellen bekanntermaßen einen Risikofaktor für Diabetes und Herzkrankheiten dar. Um das sogenannte viszerale Bauchfett loszuwerden, braucht es allerdings mehr als eine Kalorien-Reduktion, betonen nun Forscher des Wake Forest University Baptist Medical Center in den USA.

Wie erste Ergebnisse einer fortlaufenden Studie gezeigt hätten, sei vor allem Bewegung der Schlüssel zum Abbau der bedenklichen Fettzellen, berichten die Wissenschafter im "International Journal of Obesity". Der Fachartikel basiert auf der Auswertung der Daten von bislang 45 fettleibigen Frauen in mittlerem Alter, die überschüssige Kilos am Bauch mit sich herumtrugen.

Risikofaktor unter der Haut

Im Mittelpunkt der Untersuchung steht das subkutane Fett – jene Fettzellen also, die sich direkt unter der Hautoberfläche befinden. Denn: "Die Größe dieser Fettzellen ist ein Indikator für Typ-2-Diabetes, und zwar unabhängig davon, ob der Patient fettleibig ist", erläutert Studienleiter Tongjian You die Bedeutung dieser Fettdepots.

Im aktuellen Forschungsprojekt nahmen die 45 Probandinnen nun 20 Wochen lang an einem Programm teil, bei dem sie 2.800 Kalorien in der Woche mehr verbrauchten als zuführten. Dieses Kaloriendefizit wurde entweder nur durch spezielle Ernährung erreicht, oder aber durch eine Kombination aus Diät und einer von mehreren Sportarten. Messungen des Körpergewichts, der Körpermaße, des Körperfettanteils sowie Analysen des subkutanen Bauchfetts vor und nach dem Studienzeitraum brachten schließlich ein aufschlussreiches Resultat.

Fettzellen specken ab

Sämtliche Teilnehmerinnen bauten in ähnlichem Ausmaß Gewicht, sichtbare Fettpölster und messbares Körperfett ab. Gerade beim viszeralen Bauchfett aber zeigte sich ein Unterschied: Während sich diese Fettzeilen bei der Diätgruppe von der Maßnahme unbeeindruckt zeigten, hatten sie bei den Bewegungsgruppen rund 18 Prozent an Größe eingebüßt. Im Rahmen der Fortsetzung der Studie, in die in insgesamt fünf Jahren bis zu 125 Frauen einbezogen werden sollen, erhofft sich Studienleiter You weitere Belege für dieses Zwischenergebnis.

Quelle: news-medical.net

 

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