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Augenzucken ist ein Anzeichen für Stress

Meist verschwindet das Zucken aber nach einiger Zeit von selbst wieder.



Die Augenlider zucken und zittern unkontrolliert. Es hilft nichts, selbst wenn Sie die Augen schließen oder sie reiben. Fast jeder Mensch hat dies schon einmal erlebt. Solche unberechenbaren, blitzartigen Muskelbewegungen sind Folge von Nervenpotenzialentladungen, sogenannte Faszikulationen. Sie treten häufig ganz plötzlich auf und können mitunter sogar mehrere Tage oder Wochen lang anhalten, sind aber in aller Regel ohne krankhafte Bedeutung. Letztlich verschwindet das Zucken meist von selbst wieder.

Typischerweise treten solche Zuckungen bei jüngeren Menschen auf, die unter großer Nervosität, Übermüdung oder Überanstrengung leiden, zum Beispiel Studenten im Examensstress. Wenn man zu lange auf den Computerbildschirm oder Fernseher schaut oder zu lange ein Buch hält, dann werden zu viele ungesteuerte Nervensignale ausgelöst. Sie sorgen dafür, dass dann bestimmte Teile von Muskeln unwillkürlich zucken. Experten raten daher: Die Betroffenen sollten sich vor allem Entspannung gönnen und regelmäßig genug schlafen. Zudem hilft es oft, auf Alkohol, Zigaretten und Kaffee zu verzichten.

Nur sehr selten kann das Zucken zum nervösen Tick werden oder einen Lidkrampf nach sich ziehen. Bei einem solchen Blepharospasmus sind aber nach einiger Zeit immer beide Augen betroffen. Die Muskeln um die Augen herum können sich dabei so stark verkrampfen, dass der Betroffene nicht mehr sehen kann. 

Quelle: dgk

 

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