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Augenkrankheiten erkennen und vorbeugen

Was tun, wenn die Tränenflüssigkeit nicht reicht?

03.10.2008

Manche Menschen haben einen zu hohen Augeninnendruck, die Vorstufe des grünen Stars, der zur Erblindung führen kann. Das Magazin Reader’s Digest gibt in seiner Oktober-Ausgabe im Rahmen einer Gesundheitsserie wichtige Tipps, was man zur Vorbeugung von Augenkrankheiten tun kann und welche Therapieformen es gibt.

Grundsätzlich gilt: Jedermann sollte regelmäßig seine Augen vom Arzt untersuchen lassen, und zwar mindestens einmal alle zwei Jahre. Hinzu kommt: Ab dem Alter von 40 Jahren lässt selbst bei Menschen, die vorher scharf gesehen haben, die Sehkraft nach.

Wer kennt das nicht: Man sieht die Schrift auf einem Schild nur noch unscharf oder muss sich sehr konzentrieren, um das Buch lesen zu können. Oftmals ist Fehlsichtigkeit dafür die Ursache. Denn ein zu langer oder zu kurzer Augapfel verhindern, dass die Lichtstrahlen genau auf der Netzhaut zusammentreffen. Das so erzeugte Bild ist unscharf und muss mit einer Brille, mit Kontaktlinsen oder durch eine Operation korrigiert werden. Im Alter kann es auch notwendig werden, die unflexibel gewordene Linse durch eine Kunststofflinse zu ersetzen.

Wer oftmals ein Jucken im Auge spürt, es rot oder gar entzündet ist, leidet unter einem trockenen Auge. Der Grund hierfür ist eine gestörte Zusammensetzung des so genannten Tränenfilms. Chronische Krankheiten wie Diabetes oder Rheuma, aber auch Medikamente wie Betablocker oder Schlafmittel können ebenfalls ein trockenes Auge hervorrufen. Die mögliche Therapie reicht von "künstlichen Tränen" aus der Apotheke über eine augenfreundliche Umgestaltung des Arbeitsplatzes bis hin zur alten Weisheit, dass man täglich mindestens 1,5 Liter trinken sollte - am besten Wasser.

Im Gegensatz zum grünen Star, dessen Fortschreiten mit der regelmäßigen Gabe von Augentropfen zumindest verlangsamt oder sogar verhindert werden kann, lässt sich der graue Star mit einer unkomplizierten Operation beseitigen. Im Regelfall wird dabei die geschädigte Linse durch eine Kunststofflinse ersetzt.

Besonders wichtig: Wer Veränderungen der Sehgewohnheiten feststellt, sollte umgehend zum Arzt gehen. Denn nicht nur das fortgeschrittene Alter, auch Krankheiten wie Masern oder Diabetes können die Linsen milchig werden lassen. Auch Sonnenanbeter und Wintersportler sind gefährdet, weil das intensive UV-Licht die Augenlinse eintrüben kann. Die Folge: Scharfsehen in die Ferne fällt schwer, darüber hinaus verblassen Farben und Kontraste. Experten empfehlen deshalb das Tragen einer Sonnenbrille mit einem CE-Zeichen, das für ausreichenden UV-Schutz steht.

Sofortiges Handeln ist nötig, wenn sich dichte Schleier ins Blickfeld schieben oder dunkle Punkte vor den Augen fliegen. Beides können Indizien für eine Netzhautablösung sein. Und auch im Fall der so genannten Altersabhängigen Makula-Degeneration (AMD), bei dem sich Zellmüll im Auge ablagert und damit das Sehen behindert, sollte ein Augenarzt aufgesucht werden. Forscher haben herausgefunden, dass hoch dosierte Vitaminpräparate, bestehend aus den Vitaminen C und E, Betakarotin, Zink und Lutein, die Netzhaut schützen und die Ausbreitung der Krankheit zumindest verzögern.

Quelle: Reader’s Digest

 

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