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Atemnot : Wie kann man als Angehöriger helfen ?

Selbst möglichst ruhig bleiben, hilft auch dem Betroffenen

16.02.2009

Ein entsetzliches Gefühl, wenn man keine Luft mehr bekommt. Krankheiten, wie Asthma oder chronisch-obstruktive Lungenerkrankung kurz COPD, lösen manchmal wahre Todesangst aus. Hat ein Angehöriger einen Anfall, steht man oft hilflos daneben und würde doch so gerne helfen. Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber hat Atemnot zum Monatsthema gemacht und wir haben den stellvertretenden Chefredakteur Kai Klindt gefragt, was man denn im Notfall als Angehöriger tun kann?

Klindt: "Also, das Wichtigste ist, dem Patienten sein Notfallspray zu geben, das hat er in der Regel vom Arzt verordnet bekommen. Dann sollte man den Kranken beruhigen und ihm auch nicht seine eigene Aufregung zeigen. Viele Angehörige sind ja selbst sehr besorgt. Und man sollte beengende Kleidung lockern, das Fenster öffnen und wenn das alles nichts hilft, wenn nach kurzer Zeit keine Besserung festzustellen ist, dann sollte man auch den Arzt rufen."

Wie kann man dem Atemnotpatienten im Alltag helfen? Klindt: "Da gibt es ein paar einfache Regeln. Die erste wäre, einfach für ihn da zu sein, zu trösten, ihm vielleicht auch einfach mal die Hand zu streicheln, wenn er das möchte. Eine zweite Regel wäre, allgemein für frische Luft sorgen, das heißt z.B. nach dem Essen gut durchzulüften oder keine stark riechenden Blumen aufzustellen. Aber allgemein kann man auch sagen, dass man ihm nicht alles abnehmen sollte, weil sich Kranke dadurch langfristig immer weniger zutrauen und das wiederum verschlimmert auf Dauer die Beschwerden. Man sollte seinen Angehörigen schonen, aber in Maßen. Man sollte ihn z.B. motivieren, sich regelmäßig zu bewegen. Einfach einen Spaziergang zu machen, etwa täglich oder Atemgymnastik zu machen. Durch solche einfachen Maßnahmen, kann man auch die Belastbarkeit seines Angehörigen verbessern."

Da Atemnot für Betroffene und Angehörige mit existenziellen Ängsten einhergeht, sollte man diese auch unbedingt ansprechen. Langfristig nützt es nichts, sich gegenseitig zu schonen, schreibt der Senioren Ratgeber.

Quelle: news aktuell

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