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Asthma - Lungenexperte macht Betroffenen Mut

"Fast jeder Asthmatiker könnte Marathonstrecke laufen"

"Nahezu jeder Asthma-Patient könnte - sofern er richtig eingestellt ist - ohne Probleme bei entsprechendem Training eine Marathonstrecke laufen", erklärt Prim. Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Pohl, Asthmaexperte der ÖGP (Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie) und Leiter der Abteilung für Pulmologie der Landesklinik Hochegg in Niederösterreich. "Leider wirdnoch immer ein Gutteil aller Betroffenen falsch therapiert." Die Folge: Asthmakranke werden dadurch in ihrem Alltag und ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt und dadurch oft zu "Behinderten" gemacht.

"Eine österreichweite Umfrage unter Patienten hat gezeigt, dass die Grundversorgung bei und die Behandlung von Asthma
zumeist schlecht ist", bedauert Pohl. Neben einem nicht ausreichenden Wissen der Ärzte würde das aber vor allem auch von den Patienten selbst abhängen. "Die Therapie macht nur dann Sinn, wenn sie gemäß Verordnung und nicht selbstbestimmt angewandt wird." Patienten neigen immer mehr dazu, so der Experte, sich nach eigenem Gutdünken zu therapieren. Nur eine richtige Medikamenteneinstellung garantiere jedoch den Behandlungserfolg.

Viele Patienten - vor allem Mütter betroffener Kinder - würden zudem eine Behandlung mit Kortison ablehnen. "Die Kortisontherapie ist aber nach wie vor GOLD-Standard und in ihrer Wirksamkeit in einer Vielzahl von Studien nachgewiesen worden", unterstreicht Pohl. Derzeit sei sie zudem die effektivste Behandlungsmethode bei Asthma.

Asthma ist eine chronische Entzündung der Atemwege. Diese kann in unterschiedlichen Schweregraden auftreten und kann frühzeitig zu irreversiblen Veränderungen der Bronchialarchitektur führen. Die Schleimhaut reagiert dabei überempfindlich auf äußere Reize, wodurch es zu einer Verkrampfung der Bronchien kommt. Neben einer genetischen Voraussetzung gehören zu den Ursachen der Erkrankung auch Lebensweise und Umwelteinflüsse. Zu letzteren gehören z.B. Aktiv- oder Passivrauchen, Luftverschmutzung oder potentielle Allergene, wie Pollen, Haustaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilzsporen.

Erste Symptome sind eine anfallsartig auftretende Atemnot, die zumeist mit "pfeifenden" Atemgeräuschen verbunden ist. Bei Kindern macht sich Asthma oft durch einen hartnäckigen Husten nach Erkältungen oder nachts und nach körperlicher Anstrengung bemerkbar.

Zwischen 6-10 Prozent der österreichischen Bevölkerung leiden derzeit an Asthma, wobei sich die Häufigkeit des Asthma Bronchiale in den letzten 10 Jahren verdoppelt hat. Lt. Pohl könnte ein dem Patienten entsprechendes effizientes Asthma-Management die Zahl der akuten Beschwerden und Notfälle deutlich reduzieren.

Quelle: ÖGP


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