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So holen Sie aus dem Arzttermin das Meiste heraus

Gute Vorbereitung der Themen und Fragen ist für Behandlungserfolg wichtig

21.08.2007

Nur 7,6 Minuten spricht ein Hausarzt im Durchschnitt mit jedem Patienten. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, über die die "Apotheken Umschau" berichtet. Viel zu wenig Zeit, um dem Patienten das Gefühl zu geben, dass er und seine Beschwerden ernst genommen werden. Dabei trägt ein gutes Gespräch zwischen Arzt und Patient oft zur Heilung bei, sagt Chefredakteur Dr. Hans Haltmeier: "In Studien wurde gezeigt, dass Patienten schneller gesund werden können, wenn sie ausführlich vom Arzt nach ihrem Zustand befragt worden sind. So ein Arzt-Patienten-Kontakt führt vermutlich dazu, dass das Gehirn Opiate und andere Hormone produziert, die dann Schmerz und Anspannung lindern können."

Um die wenigen Minuten beim Arzt zu nutzen, sollte man sich gut vorbereiten. Wichtig können zum Beispiel diese Punkte sein: "Welche Beschwerden hat man denn genau, seit wann hat man sie, was sind mögliche Auslöser? Man sollte dann Fragen aufschreiben und diese Notizen mit zum Arzt nehmen. Manchmal ist es ratsam, auch eine Vertrauensperson dabei zu haben oder das Gespräch mit dem Arzt aufzuzeichnen, dann kann man nämlich später das Gesprochene noch mal in Ruhe nachvollziehen."

Beim Gespräch mit dem Arzt dreht sich alles um die Gesundheit. Doch auch andere Themen können wichtig sein und sollten nicht vergessen werden: "Manchmal gibt es ja Zusammenhänge zwischen den Beschwerden und beruflichen oder familiären Sorgen, die man selber nicht erkennt, die aber wichtig sein könnten. Die sollte man dem Arzt schildern. Dann sollte man sich die Diagnose, auch die Möglichkeiten der Behandlung, genau erklären lassen und nach den Nebenwirkungen fragen. Wenn dann bei wichtigen Entscheidungen noch nicht alles klar ist, soll man unbedingt einen neuen Termin ausmachen."

Wichtig ist, das Gespräch aktiv mitzugestalten und dem Arzt auf Augenhöhe zu begegnen, schreibt die "Apotheken Umschau". Das fällt vielen Patienten schwer, denn immer noch spukt das Bild von den "Halbgöttern in Weiß" in den Köpfen. Doch übertriebener Respekt schadet eher, so das Magazin. Wenn Arzt und Patient ein partnerschaftliches Verhältnis haben, ist die Behandlung meist am erfolgreichsten.

Quelle: Apotheken Umschau

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