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Arthrose

Volkskrankheit Nr. 1 bei Älteren

Knapp 50 Prozent der Über 65-jährigen in Österreich leiden an Abnützungen der Gelenke. Beim 2. St. Vinzenz Orthopädietag in Linz fordert Prim. Dr. Josef HOCHREITER, Orthopädischer Vorstand am KH der Barmherzigen Schwestern, Linz, daher ein eigenes Athrose-Zentrum, um Präventionsmaßnahmen wesentlich zu verstärken.

Osteoarthrose (auch Arthrose genannt) ist eine nichtentzündliche Gelenkserkrankung, die vorwiegend durch einen Abbau des Gelenksknorpels gekennzeichnet ist. Die Osteoarthrose ist die häufigste Ursache für Gelenksschmerzen.

Die ansteigende "Knieendoprothetik" führt der Geschäftsführer der St. Vinzenz Holding, Dr. Michael Heinisch, einerseits auf die Altersstruktur der Bevölkerung und andererseits auf den rasanten Fortschritt in der Orthopädie zurück.

2001 in Österreich 16.000 Arthrose-Patienten mit 52.000
Krankenhaustagen


Verglichen mit Erkrankungen wie Bluthochdruck (40,3 %) und Herzerkrankungen (28,6 %) stellt die Häufigkeit von Arthrose mit 48,9 % bei den Über 65-Jährigen bereits die Volkskrankheit Nr. 1 dar. Mit der Errichtung eines Arthrose-Zentrums könnte verstärkte Ursachenforschung, Prävention und Weiterentwicklung entsprechender Therapiemöglichkeiten betrieben wird.

Dr. Hochreiter, Primarius der Linzer Orthopädie der Barmherzigen Schwestern weist in diesem Zusammenhang auf zu wenig Verständnis für Präventivmaßnahmen in der Bevölkerung hin: Gerade in der Orthopädie sei, so Hochreiter, durch frühzeitige Vorsorge einiges zu erreichen und er zählt eine Reihe von Ursachen der Arthrose-Erkrankungen auf:
"Neben Vererbung ist vor allem Übergewicht, mangelnde Kondition und die damit verbundene Überbelastung der Gelenke, schlecht oder nicht behandelte Sportverletzungen für frühzeitige Gelenksabnützungen verantwortlich!"

Ein gezieltes Bewegungsprogramm, das Gelenksschmerz und -steife reduziert und die Beweglichkeit verbessert, Gewichtsreduktion und physiotherapeutische Maßnahmen, sei, so Prim. Dr. Hochreiter, bereits ein entscheidender vorbeugender Schritt.

Laut Studie, so Prim. Hochreiter weiter, führt eine Gewichtsreduktion von 5 bis 10 Kilo - je nach vorhandenem Übergewicht - bereits zu einer Abnahmen in der Häufigkeit von Kniegelenkserkrankungen zwischen 27 und 53 Prozent!, bei Hüftarthrosen etwa um 26 bis 27 Prozent!

Studien zufolge führt eine ungünstige biomechanische Kraftübertragung zu reduzierter Stressabsorption. Daraus resultiert eine Störung der Beuge- und Streckinformation der Gelenke. Jahrelang fehlgeleitete derartige Informationen führen naturgemäß in weiterer Folge zu Gelenkserkrankungen.

Quelle: St. Vinzenz Holding




Weitere Informationen zum Thema Arthrose finden Sie bei unserem Partner Netdoktor. Hier geht es weiter ...


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