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Aqua-Fitness : Training mit Spaßfaktor

Fitnesstraining im Wasser wird immer beliebter

Bildquelle: Nuhr-Zentrum/Kargl
Aqua-Running, Aqua-Jogging oder Water-Exercise: Noch vor wenigen Jahren konnte kaum einer mit diesen Begriffen etwas anfangen. Wie so oft stammt dieser trendige Fitness-Sport aus den USA. Mary Sanders, Wissenschaftlerin an der Universität von Nevada, erforschte Anfang der Neunziger Jahre die Unterschiede zwischen Körperbewegungen an Land und im Wasser. Daraus konnte sie ableiten, welche Bewegungen am gesündesten und besten für den Sport unter Wasser geeignet sind.

Die neuen Therapieangebote im nassen Element werden immer beliebter, denn sie machen nicht nur Spaß, sondern sind auch gesund. Viele Sportler verbessern mit Aqua-Training Ausdauer und Kraft, ohne Sehnen, Muskeln und Gelenke zu quälen.

Zudem nimmt die Unterwassergymnastik in der Rehabilitation, wie etwa im Kur- und Rehabilitationszentrum Dr. Nuhr im österreichischen Senftenberg, als ideale Trainingsform einen wichtigen Stellenwert ein. Dies gilt vor allem bei Patienten mit Haltungs-, Muskel- und Bindegewebsschwäche, Durchblutungsstörungen oder rheumatischen Erkrankungen. Hinzu kommt, dass Aqua-Jogging ein echter Fettkiller ist: der Kalorienverbrauch beträgt fast 400 Kilokalorien pro 30 Minuten.

Reduzierte Belastung der Sehnen und Gelenke

Gerade für Patienten nach komplexen Hüft-, Knie- oder Sprunggelenksverletzungen, aber auch nach Wirbelsäulen- oder Bandscheibenoperationen oder einfach bei Übergewicht macht die Aqua-Therapie Sinn. Ohne die starke Belastung, die beim Laufen an Land an Bändern, Sehnen, Gelenken und Wirbelsäule auftritt, bleiben Überlastungsreaktionen wie Entzündungen oder Ermüdungsbrüche aus. Das richtig durchgeführte Wasser-Training dient der Kräftigung der gesamten Muskulatur, auch der des Rumpfes. Durch den Widerstand des Wassers muss man mehr Kraft aufwenden, aber der Auftrieb des Wassers vermindert die Belastung der Gelenke und Wirbelsäule. Verglichen mit dem herkömmlichen Joggen ist das Joggen im Wasser sehr viel schonender. Denn im Wasser wird der Körper leichter, Gelenke und Wirbelsäule werden entlastet und die Gefahr, sich zu verletzen, ist praktisch gleich null. Wichtig ist aber, dass die Füße den Boden nicht berühren. Mit einer Schwimmweste oder einem Gürtel kann man das erreichen. Muskelkater kann es für ungeübte Aqua-Jogger trotzdem geben. Daher ist es unbedingt notwendig, eine Einschulung durch geschultes und erfahrenes Personal zu absolvieren!

Gejoggt wird zunächst in hüft- bis brusttiefem Wasser - je tiefer das Becken, desto schwerer die Bewegungen. Dabei kommen wie beim Laufen an Land auch die Arme mitschwingend zum Einsatz. Für fortgeschrittene Tiefwasser-Jogger hält der Fachhandel Styroporwesten bereit, alle anderen sollten Auftriebsgürtel für eine aufrechte Position im Wasser benutzen. Am besten trainieren Anfänger drei Mal in der Woche 30 bis 40 Minuten unter Anleitung eines Heilgymnasten.

Ganzkörperliche Kräftigung

Nicht nur Muskeln und Gelenke werden durch den Wassersport gestärkt, auch das Immunsystem: Einen ähnlichen Effekt beobachteten britische Wissenschaftler bei Saunagängern und stellten fest, dass Aquasportler wie Saunierer weniger unter Bronchitis leiden als der Durchschnitt der Bevölkerung. Wegen des erhöhten Außendrucks durch das Wasser pumpen die Blutgefäße auch mehr Blut zum Herzen und von dort in den Blutkreislauf. Die Folge: Das Herz muss weniger arbeiten, um den Körper mit sauerstoffreichem Blut zu versorgen. Auf diese Art wird die Pulsfrequenz gesenkt und das Herz-Kreislaufsystem gestärkt.

Die scheinbare Schwerelosigkeit im Wasser und der Wasserdruck regen aber nicht nur den Blutkreislauf an, sondern halten den gesamten Körper in ständiger Bewegung. Dadurch werden nicht nur die zu trainierenden Muskelgruppen beansprucht, sondern schlicht alle Muskeln. Auch Bauch- und Rückenmuskulatur sind in Bewegung - Muskelgruppen, die in anderen Sportarten oft vernachlässigt werden. Und ein weiterer positiver Effekt lässt sich beobachten: Der Körper verbraucht viel Energie, weil ihm das Wasser durch seinen Druck einen hohen Bewegungswiderstand entgegensetzt. So baut der Körper vor allem schnell Körperfett ab - 400 Kilokalorien pro dreißig Minuten.

Quelle: pts

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