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Antioxidantien : Mehr Schaden als Nutzen ?

Biologische Vollwertkost kann Bedarf auf natürliche Weise decken

13.02.2007

Antioxidantien stehen zunehmend unter Verdacht, den menschlichen Organismus zu schädigen, anstatt ihn - wie von ihren Herstellern beworben - vor Krankheiten zu schützen. In einem Übersichtsartikel berichtet der "New Scientist" über aktuelle Forschungsergebnisse, in denen Wissenschaftler vor möglichen Gefahren bei der Einnahme warnen. Demnach raten Experten vorerst von der Einnahme jener Pillen ab, die hochdosierte Mengen Antioxidantien enthalten.

"Mögliche Mangelzustände sollten in erster Linie durch eine bewusste Ernährung vermieden werden", sagt auch der Innsbrucker Mediziner Klaus Rhomberg. Zu den wichtigsten Antioxidantien gehören die Vitamine C und E, sowie Polyphenol. Diese Stoffe schützen den menschlichen Organismus vor so genannten freien Radikalen, einem Molekülverbund mit einem ungebundenen Elektron. Um sich zu stabilisieren oxidieren freie Radikale mit anderen Molekülen - etwa Lipiden oder Proteinen - und lösen damit einen Prozess im menschlichen Körper aus, der im schlimmsten Fall schwere Krankheiten verursacht. Antioxidantien stoppen diese Kettenreaktion: Sie neutralisieren die freien Radikalen, indem sie ein Elektron an das betroffene Molekül anfügen.

"Hohe Dosen Antioxidantien sind für den Körper aber eher schlecht geeignet", sagt Rhomberg. "Denn Vitamine und andere Stoffe entfalten ihre Wirkung am besten, wenn sie in natürlicher Zusammensetzung zu sich genommen werden." So sind etwa Obst und Gemüse reich an Antioxidationsmitteln, weil Pflanzen gegenüber dem so genannten oxidativen Stress besonders anfällig sind. "Die Verträglichkeit
hochdosierter Antioxidantien ist dagegen noch nicht abschließend erforscht", sagt Rhomberg.

"Verbraucher sollten auf die Einnahme deshalb verzichten und bei ihrer Ernährung in Zukunft wieder auf biologische Vollwertkost zurückgreifen", rät Rhomberg. "Auf diese Weise ist ein Vitaminmangel nahezu ausgeschlossen - zusätzliche Antioxidantien werden dann vollkommen überflüssig."

Quelle: pte

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