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Antifaltencreme : Kaum sichtbare Wirkung

Test zeigt: minimale Effekte aber geeignete Feuchtigkeitsspender

26.04.2007

Ein Zuviel an Sonne, Stress und Nikotin, eine unausgewogene Ernährung und zu wenig Schlaf: Damit sind die grundlegenden Zutaten für einen Giftcocktail benannt, der die Haut dünner, trockener und schlaffer und damit auch anfälliger für Falten werden lässt. Um dem entgegenzuwirken, greifen viele statt einer reinen Pflegecreme zu Antifalten-Cremen. Die Zeitschrift "Konsument" präsentiert in ihrer aktuellen Ausgabe (5/2007) die Testergebnisse von elf Nachtcremen mit Werbeschwerpunkt Antifaltenwirkung. Neben enormen Preisunterschieden wurde deutlich, wie sehr Anspruch und Wirklichkeit auseinanderdriften können: Die meisten Produkte erhielten lediglich eine "durchschnittliche" Bewertung.

"Die inneren Werte sind es, die zählen." Ein Spruch, der oft bemüht wird, um nicht vergessen zu machen, dass sich nicht alles nur um das Aussehen drehen kann. Viele aber greifen zu speziellen Pflegeprodukten, um der Vorstellung eines perfekten Äußeren möglichst nahezukommmen. Doch das erwünschte Ergebnis bleibt oft aus. Mehr noch: Nach der zwölfwöchigen "Konsument"-Testphase schnitt ein Pflegeprodukt, "Vichy Liftactiv Pro Nacht", sogar schlechter ab als das Kontrollprodukt, eine gut pflegende Creme ohne ausgewiesene Antifaltenwirkung. Lediglich bei den drei am besten bewerteten Nachtcremen, Produkte von "Diadermine", "L’Oréal" und "Helena Rubinstein", konnte eine "gute" faltenreduzierende Wirkung festgestellt werden. "Gut heißt in diesem Fall aber auch nur, dass bei kleineren Falten ein Effekt messbar war, der mit freiem Augen kaum zu erkennen ist", so "Konsument"-Kosmetikexperte Konrad Brunnhofer.

Bei starken Mimikfalten sind Antifalten-Cremen ohnehin machtlos, da sie nicht in tieferliegende Hautschichten eindringen können - und auch nicht sollen. So ist im verbindlichen europäischen Recht festgelegt, dass kosmetische Mittel in erster Linie dazu da sind, einen Zustand zu erhalten. Mittel, die den Zustand der Haut verändern, gelten hingegen als Arzneimittel. Entgegen den Werbebotschaften weisen daher auch die Inhaltsstoffe wie Coenzym Q 10 oder Hyaluronsäure nur begrenzte Wirkung auf. "Entscheidender für die Qualität ist hier aber ohnehin die Gesamtrezeptur einer Creme und nicht eine einzelne Zutat", so Brunnhofer. Dass für solch ein gutes "Gesamtpaket" aber nicht immer der Griff zu teuren Produkten nötig ist, zeigt auch dieser Test: Bereits bei den drei am besten bewerteten Produkten wurden Preisunterschiede von rund 14 Euro/10 Milliliter deutlich. Zudem wurde bei allen drei Cremen mehr Füllmenge vorgetäuscht, als tatsächlich enthalten war.

Erfreuliche Ergebnisse erzielten hingegen alle getesteten Nachtcremen bei der Feuchtigkeitsanreicherung. Außerdem wurde die Anwendung der Cremen von den Testerinnen durchgehend positiv benotet, da die Cremen sich leicht verteilen ließen, schnell einzogen, angenehm dufteten und großteils gut verträglich waren.

Weitere Informationen zu den Testergebnissen verrät der neue "Konsument". Alle Details sind auch im Internet auf der Konsument-Webseite ersichtlich.

Quelle: VKI

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