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Alzheimer-Pflaster Exelon bringt zahlreiche Vorteile

Seit 1. Juli werden die Kosten von der Krankenkassa übernommen

02.07.2008

In Österreich ist seit 1. Juli ein Pflaster zur Therapie der Alzheimer-Krankheit erhältlich. Exelon(R) (Rivastigmin) heisst dieses transdermale Pflaster, das von der Firma Novartis auf den Markt gebracht wird. Die Kosten der Behandlung werden von den Krankenkassen übernommen.

"Das Exelon-Pflaster bietet als neue Darreichungsform nicht nur in den Bereichen Compliance und Verträglichkeit Vorteile. Denn durch die gleichmäßige Anflutung des Wirkstoffes Rivastigmin wird ein optimaler und konstanter Serumspiegel erreicht und bei erhöhter Verträglichkeit die Wirksamkeit optimiert.", erklärt Univ. Prof. Dr. Peter Dal-Bianco, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie & Leiter der Gedächtnisambulanz der Universitätsklinik für Neurologie am AKH Wien. So zeigten die Ergebnisse einer 24-wöchigen internationalen Studie bei 1.195 Patienten mit mittelgradiger Alzheimer-Demenz für das Rivastigmin Pflaster eine signifikante Verbesserung der Gedächtnisleistung und der Fähigkeit zur Bewältigung von Alltagsaktivitäten im Vergleich zu Placebo.

Trotz der hohen Dosierung von Rivastigmin als Pflaster (9,5 mg/24h) war die Verträglichkeit insgesamt sehr gut und Nebenwirkungen, wie z.B. Übelkeit und Erbrechen, lagen statistisch auf Placebo-Niveau. Außerdem zeichnet sich das Pflaster durch sehr gute Hautverträglichkeit und Hafteigenschaften, auch beim Baden und Duschen, aus. Diese Kombination aus Wirksamkeit auf dem Niveau hochdosierter Rivastigmin-Kapseln, sehr guter Verträglichkeit und einfacher Handhabung führt dazu, dass der mit einer höheren Dosierung verbundene Nutzen der Therapie einem erheblich größeren Anteil der Patienten zu Gute kommt, was insbesondere im täglichen Praxisalltag von enormer Bedeutung sein wird.

Was Patienten und pflegende Angehörige bewegt

In Österreich werden 53 % der Alzheimer-Patienten von ihren Kindern gepflegt, 42 % von ihrem Ehepartner. "Die Pflegenden übernehmen damit eine Aufgabe, die mit großen physischen und psychischen Belastungen verbunden ist. Die meisten Patienten benötigen Hilfe bei der Medikamenteneinnahme, die Compliance ist problematisch und die individuelle Zieldosis wird bei der Mehrzahl der Patienten nicht ausgeschöpft", weiß Mag. Antonia Croy, Psychotherapeutin und Präsidentin von Alzheimer Angehörige Austria.

Aus der Sicht der pflegenden Angehörigen stellt das transdermale Pflaster eine erhebliche Erleichterung in der Medikamentengabe dar. Außerdem äußerten die Patienten, die unter leichter bis mittelgradiger Alzheimer-Demenz litten, sowie ihre Angehörigen den Wunsch nach einem unkomplizierten Dosierungsschema, das besser überschaubar und in der Anwendung einfacher durchführbar ist.

Das Exelon(R) Pflaster, das nur einmal in 24 Stunden auf die Haut geklebt wird, bietet den Patienten und den Pflegenden erhebliche Erleichterung. Es ermöglicht die Anwendungskontrolle auf einen Blick und kann individuell in den Tagesablauf integriert werden.

Quelle: ots

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