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Allergisch auf Bienen , Wespen und Hornissen

Für etwa vier bis fünf Prozent der Menschen kann so ein Stich gefährlich werden

17.06.2008

Von Frühjahr bis Herbst schwärmen Honigbienen, Wespen und Hornissen zur Nahrungssuche aus, dann kann es für Allergiker gefährlich werden. Von Natur aus sind die Insekten nur selten aggressiv, wenn sie sich aber bedroht fühlen, stechen sie zu. Für den überwiegenden Teil der Menschen ist solch ein Stich zwar schmerzhaft aber harmlos. Allerdings müssen hunderte Insektengiftallergiker jedes Jahr durch den Notarzt versorgt werden. Die Dunkelziffer bei Todesfällen wird relativ hoch geschätzt. Denn so mancher Todesfall durch einen Insektenstich wird nicht richtig erkannt und fälschlich anderen Ursachen zugerechnet.

Ein normal empfindsamer Mensch erlebt einen Insektenstich schlimmstenfalls als eine schmerzhafte und juckende Reaktion rund um die Einstichstelle, die meist nach einigen Stunden wieder abklingt. Etwa vier bis fünf Prozent der Menschen reagieren allerdings überempfindlich. Für sie kann jeder Stich einer Honigbiene, einer Wespe oder Hornisse lebensgefährlich sein. Bei Allergikern können nach einem Stich innerhalb weniger Minuten Schweißausbrüche, tränende Augen, Atemnot, Hautausschlägen, Schwindel, Herzrasen, Zittern, Übelkeit oder Erbrechen eintreten. Schlimmstenfalls kann es zu einem Allergieschock (anaphylaktischem Schock) mit Bewusstlosigkeit und Atem- bzw. Kreislaufstillstand kommen.

Wer weiß, dass er auf Insektengift allergisch reagiert, sollte im Sommer immer ein Notfallset bei sich tragen. Das Notfallset enthält z.B. eine Spritze oder ein Spray mit Adrenalin zur Bekämpfung der Atem- und Kreislaufbeschwerden, sowie Kortison und Antihistaminika. Menschen, die schon einmal eine problematische allergische Reaktion auf einen Insektenstich erlebt haben, rät der Allergologe Prof. Dr. Ulrich Amon dringend zu einer spezifischen Immuntherapie (Allergie-Impfung, Hyposensibilisierung, Desensibilisierung).

Der Arzt macht zuerst einen Allergietest, um genau zu diagnostizieren, worauf der Patient allergisch reagiert. In einer anschließenden Beratung wird entschieden, ob eine Hyposensibilisierung in Frage kommt. Bei dieser Methode wird das entsprechende Gift in stark verdünnter Form in langsam steigender Dosierung unter die Haut gespritzt, um das Immunsystem anzuregen, Antikörper gegen das Gift zu bilden. So wird der Organismus mit der Zeit immer unempfindlicher für das Gift. Ziel der Hyposensibilisierung ist es, die Empfindlichkeit des Allergikers auf Insektengift zu senken und möglichst lang haltenden Schutz zu gewährleisten. Der Therapieerfolg bei Wespen- und Bienengiftallergie liegt bei 90 %. 

Quelle: PsoriSol / openpr

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