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Frühe Allergie-Behandlung beugt Asthma vor

Jeder Fünfte ist auf ein oder mehrere Allergene allergisch

20.03.2007

Prof. Siegfried Jäger, Leiter des österreichischen Pollenwarndienstes, beschreibt eine aktuelle Entwicklung: "Wir beobachten den Trend, dass die Pollensaison immer länger wird". Immer mehr Menschen haben dem Experten zufolge mit Pollenallergien zu kämpfen. Besonders signifikant sei diese Entwicklung im Fall der Birkenpollen: Waren 1984 noch knapp 40 Prozent aller Menschen mit inhalativen Allergien von einer Birkenpollen-Allergie betroffen, ist dieser Anteil zuletzt auf 50 Prozent angestiegen.

"Mindestens 20 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind derzeit auf ein oder mehrere Allergene allergisch", weiß Prof. Reinhart Jarisch von der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie. Unverträglichkeitsreaktionen seien nicht die Ausnahme und auf eine Minderheit beschränkt, sondern würden unser tägliches Leben prägen. Die interdisziplinäre Aktion "Gemeinsam gegen Allergie" verfolgt daher das Ziel,Betroffene zu einem möglichst raschen Arztbesuch zu motivieren.

Experten sind sich einig, dass eine frühzeitige Allergie-Behandlung die wirksamste Vorbeugung vor Asthma ist. "Mittel- und langfristig ist das Risiko, dass Patienten mit allergischer Rhinitis Asthma bronchiale entwickeln, dreimal höher als bei Gesunden", weiß Prim. Norbert Vetter vom Pulmologischen Zentrum auf der Baumgartner Höhe in Wien. Nur Patienten, die angemessen behandelt werden, bleibe ein folgenschwerer "Etagenwechsel" von den oberen auf die unteren Atemwege erspart, so der Mediziner.

Quellen: Netd, Gemeinsam-gegen-allergie.at

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