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Jeder Vierte trinkt Alkohol bis in den Rausch

In Österreich ist die Zahl der "Trinker" gestiegen

16.03.2007

Jedes Jahr sterben in den Ländern der Europäischen Union rund 195.000 Menschen an den Folgen des Alkoholmissbrauchs. Jeder vierte Todesfall, in den junge Männer zwischen 15 und 29 Jahren verwickelt sind, ist auf Alkohol zurückzuführen.

Rund zwei Drittel der Europäer haben laut Umfrage in den vergangenen 30 Tagen Alkohol getrunken, verglichen mit 61 Prozent in einer ähnlichen Umfrage 2003. Gegenüber damals blieb der Anteil der "Kampftrinker" in der gesamten EU mit zehn Prozent gleich. Gleichzeitig stieg die Zahl derer, die weniger trinken (ein bis zwei Drinks) an.

Auch in Österreich ist die Zahl der "Trinker" gestiegen

69 Prozent der Befragten gaben an, sie hätten in den vergangenen vier Wochen Alkohol konsumiert, verglichen mit 56 Prozent im Herbst 2003. 61 Prozent trinken pro Anlass ein bis zwei Gläser, 20 Prozent genehmigen sich drei bis vier Drinks, sieben Prozent gaben an, dass es mehr als vier sind.

Exzessives Trinken ist zwar in Irland, Finnland und Großbritannien am stärksten verbreitet, allerdings üblicherweise nur ein bis vier Mal im Monat. Spanier und Österreicher trinken dagegen mehrmals pro Woche einige Gläser zu viel. In Irland und Finnland ist einmal pro Woche Kampftrinken angesagt, selten aber mehrmals wöchentlich. In Spanien und Österreich schauen 28 bzw. 24 Prozent der Befragten häufiger als alle sieben Tage viel zu tief in die Flasche. Der EU-Schnitt liegt bei 13 Prozent.

19 Prozent der 15- bis 24-jährigen EU-Bürger trinken mindestens fünf Gläser Bier, Wein oder Spirituosen an einem Abend. Sechs Prozent der Fünfzehnjährigen lassen es mit fünf oder mehr Gläsern bis zum Exzess kommen, immerhin 15 Prozent von ihnen trinken drei bis vier Gläser und 60 Prozent ein bis zwei Gläser Alkohol.

EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou ist "sehr besorgt" über den exzessiven Alkoholkonsum vieler europäischer Jugendlicher. Nun wird darüber nachgedacht, dass junge Europäer erst ab 18 Jahren Bier, Schnaps und Wein kaufen dürfen, da "die Altersgrenze von 16 Jahren zu niedrig" sei.

In Deutschland ist eine Diskussion über einAlkohol-Verkaufsverbot für Unter-18-Jährigebereits voll im Gange. Bundespolitiker von Koalition und Opposition begrüßen entsprechende Pläne der EU. "Das Komasaufen ist eine beunruhigende Entwicklung", so der drogenpolitische Sprecher der Grünen Harald Terpe. "Wenn man den Jugendschutz ernst nimmt, muss man die Abgabe von Alkohol an unter 18-Jährige unterbinden."

Derzeit ist der Erwerb und der Konsum von Alkohol sowohl in Deutschland als auch in Österreich ab dem vollendeten 16. Lebensjahrerlaubt.

Quelle: gl, ärzteblatt

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