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Alkohol in Maßen verhindert den Kater danach

Ohne Kopfschmerzen ins neue Jahr

31.12.2008

Kopfschmerzen, ein flauer Magen und schwere Glieder - Überbleibsel, die an die letzte Nacht erinnern. Schuld daran ist der starke Alkoholkonsum, den der Körper nicht vertragen hat. Erwachsene müssen sich zwar nach einer durchzechten Nacht mit einem Kater durch den Tag kämpfen, überstehen ein Gläschen zuviel aber meist unbeschadet. Bei Jugendlichen führen bereits wesentlich niedrigere Mengen zu einem Rausch und einer Alkoholvergiftung. "Das liegt daran, dass die Leber von Kindern und Jugendlichen Alkohol nur bedingt abbauen kann", erläutert Suchtexperte Frank Meiners. "Junge Menschen sollten deshalb deutlich weniger Alkohol als Erwachsene trinken, oder ganz auf Alkohol verzichten. Auch mit alkoholfreien Getränken lässt sich das neue Jahr gut begrüßen."Eltern sollten Vorbild sein und vor Kindern Alkohol nur in Maßen konsumieren.

Fuselöle vergiften das Gehirn

Doch wie entsteht eigentlich der alkoholbedingte Brummschädel? Zum Kater kommt es, weil Alkohol harntreibend wirkt und man mehr Flüssigkeit ausscheidet als man trinkt. Mit der Flüssigkeit werden dem Körper zugleich viele Mineralstoffe (Salze und Magnesium) entzogen. Zudem werden Kopfschmerzen durch Zusätze in alkoholischen Getränken hervorgerufen. Farb- und Aromastoffe, vor allem aber Fuselöle, vergiften das Gehirn. Ratsam wäre es deshalb, wenn man es mit dem Trinken erst gar nicht übertreibt. Wer dennoch nicht auf das Gläschen verzichten und dem Kopfschmerz vorbeugen möchte, legt in seinem Körper vor dem ersten Drink einen Mineralstoffhaushalt an. Kräftige Speisen für die richtige Getränke-Unterlage sind Bouillon, Aal, Bratkartoffeln oder gesalzene Nüsse. Der Grund: Sie bleiben länger im Magen. Dadurch wird der Alkohol vom Blut langsamer aufgenommen.

Viel Mineralwasser trinken

Wenn die Party erst einmal losgegangen ist, sollte man sich an ein Getränk halten. Wer durcheinander trinkt, verstärkt die Wirkung der Fuselalkohole. Dunkle Getränke wie Brandweine und Liköre enthalten besonders viele dieser Giftstoffe. "Besser ist es, sich an ein helles Getränk wie Weißwein zu halten. Sollte man Schnäpse bevorzugen, dann am Besten klare Getränke wie Wodka oder Grappa", rät Experte Frank Meiners. "Auf jedes Glas Alkohol sollte man mindestens ein großes Glas Mineralwasser trinken."

Frische Luft vertreibt den Kater

Wem der Kopf von der letzten Partynacht noch brummt, sollte am Neujahrsmorgen den strapazierten Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt wieder ausgleichen. Gut für das Katerfrühstück sind Rührei, Vollkornbrot, Rohkost, Quark und Yoghurt. Vitaminbomben wie Äpfel, Orangen und Kiwifrüchte oder frisch gepresste Obstsäfte helfen der Leber, die Gifte schneller abzubauen. Genauso wichtig: Wieder viel Mineralwasser trinken! Ein ausgiebiger Spaziergang an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und hilft den Katzenjammer schneller zu bewältigen. Bei Kopfschmerzen lindern feuchte Kompressen das Hämmern im Schädel. Eines sollte man allerdings nicht machen: "Morgens mit dem Getränk anzufangen, mit dem man am Abend zuvor aufgehört hat", so Frank Meiners. "Sonst wird der Kater nur noch größer."

Quelle: DAK

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