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Albträume : Ursachen und wie man damit umgeht

Frauen und ältere Menschen stärker betroffen

28.08.2007

Von ruhigen und entspannten Nächten können viele Menschen nur träumen. Eine aktuelle GfK-Studie im Auftrag der "Apotheken Umschau" hat herausgefunden, dass jeder Fünfte mehrmals im Jahr unter Albträumen leidet. 19,6 Prozent gaben bei der Umfrage an, einige Male im Jahr von stark negativ besetzten, angst- oder panikauslösenden Trauminhalten gequält zu werden. Bei knapp drei Prozent der Befragten kamen die nächtlichen Angstmacher sogar einmal pro Woche oder öfter.

Frauen leiden dabei deutlich häufiger unter den unangenehmen Schlafstörungen als Männer: Von den weiblichen Befragten sagte knapp ein Viertel (22,7 Prozent), sie hätten mehrmals im Jahr Albträume - bei den Männern waren es nur 16,3 Prozent. Besonders von Albträumen geplagt werden der Studie zufolge auchältere Menschen: Von den Ab-70-Jährigen gaben 27,2 Prozent an, des Öfteren von Angstträumen aus dem Schlaf gerissen zu werden.

Warum manche Menschen von schlechten Träumen verfolgt werden, erklären Psychologen unterschiedlich. Traumforscher Dr. Michael Schredl vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim macht vor allem zwei Faktoren verantwortlich: zum einen die Veranlagung, zum anderen Stress. Neben genetischen Faktoren rufen Prüfungen, Krankheiten und andere Probleme häufig Albträume hervor. "Wer sich außerdem gegen Stress schlecht abgrenzen kann, ist eher gefährdet", sagt Schredl. Kommen die Albträume allerdings urplötzlich, dann kann es auch daran liegen, dass man Medikamente einnimmt, zum Beispiel Antidepressiva oder Blutdruckmittel."

Traumforscher gehen davon aus, dass Albträume eine Art Mahnung für die Betroffenen sind. Um Näheres herauszufinden, muss man sich den Träumen allerdings stellen. Dr. Hans Haltmeier, Chefredakteur der "Apotheken Umschau: "In der Tat ziehen es manche Betroffene vor, Albträume so schnell wie möglich wieder zu vergessen. Das ist nicht so gut, denn die Albträume spiegeln ja Ängste aus dem realen Leben wider. Ihre eigentliche Bedeutung ist zwar irrational, aber trotzdem, sollte man sich an diese Träume erinnern und sie, wenn möglich, aufschreiben."

Ein Traumprotokoll ist die beste Möglichkeit, gegen Albträume vorzugehen. Gerade, wer regelmäßig schlecht träumt, sollte gleich nach dem Aufwachen Stift und Papier zur Hand nehmen: "Wenn man so ein Traumprotokoll hat, dann kann man sich Bewältigungs-Strategien für den Traum überlegen. Zum Beispiel, dass man sich einen Helfer sucht, der einem zur Seite steht, oder die bedrohliche Traumfigur anspricht. Auf jeden Fall sollte man aktiv werden und nicht davon laufen. Wenn man das zwei Wochen lang täglich übt, dann müsste man gegen die Albträume ganz gut angehen können", empfiehlt Dr. Haltmeier.

Wer über längere Zeit von Albträumen gequält wird und damit nicht aus eigener Kraft fertig wird, sollte sich professionelle Unterstützung holen, empfiehlt die "Apotheken Umschau". Helfen können zum Beispiel tiefenpsychologisch orientierte Therapeuten oder erfahrene Verhaltenstherapeuten.

Quelle: news aktuell

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