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Was ist Ihre liebste Beschäftigung am Abend ?

Jeder zweite Österreicher bevorzugt einen gemütlichen Abend mit Partner und Familie.

11.11.2008

Es ist schon ein Paradoxon, dass trotz der ständigen Zunahme an Freizeitmöglichkeiten der Wunsch nach Rückzug in die eigenen vier Wände, um sich ganz seinem Partner widmen zu können, die intensivste Abendsehnsucht der Österreicher ist. Das Meinungsforschungsinstitut market ging der Frage nach, wie man seinen Abend nach Job bzw. Arbeitsstress am liebsten gestalten würde, hätte man die freie Wahl.

Kernaussage: Jeder zweite Österreicher bevorzugt eine ruhige, partnerorientierte Gemütlichkeit, vorzugsweise im Bett, vor dem Fernseher oder dem DVD Player. Sich seinem Partner ganz zu widmen, eine Kleinigkeit zu kochen und den Tag in heimeliger und familiärer Beschaulichkeit ausklingen zu lassen, mit den Kindern etwas zu unternehmen, gehört zu den am meist gewünschten Abendarrangements.

Die Bandbreite möglicher Abendgestaltungen war mit 26 Vorgaben breit gefächert, vom Kinobesuch bis Internetsurfen, vom Frauen/Männerclubbesuch bis zur Erholung im Garten, ja sogar bis hin zum Besuch von Firmenevents wurde versucht, vieles an Möglichkeiten vorzugeben. Und die Ergebnisse sind eindeutig. Bei genauer Zahlenanalyse zeigt sich, dass gerade Frauen noch signifikant stärker als Männer (62 % zu 45 %) die Gemütlichkeit mit dem Partner suchen und bald ins Bett gehen möchten.

Ursachen können an dieser Stelle nur vermutet werden; neben den familiären und erotischen Aspekten, dem finanziellen und zeitmäßigen Aufwand eines Außer-Haus-Programms, darf natürlich nicht vergessen werden, dass sich am Abend gerade bei Frauen, die meist mit einer Doppel- bzw. Dreifachbelastung zu kämpfen haben, eine gewisse Müdigkeit breit macht. Und die Frage galt ja der erträumten Abendgestaltung und nicht der Realität. Vielleicht liegen daher die Sehnsuchts-Werte der Männer gesamt betrachtet um einiges unter den Werten der Frauen, weil ihre faktische Abendgestaltung (noch) wenig von Haushaltsarbeit und Kinderbetreuung behelligt wird. 

Es überrascht auch nicht, dass ganz massiv die Jungen den Wunsch nach kuscheliger Abendgemütlichkeit äußern und dieser Anreiz genau der Alterspyramide entsprechend abnimmt. Je älter man wird, umso mehr nimmt der Wunsch nach partnerschaftlicher Orientierung ab und es treten andere Interessensschwerpunkte in den Vordergrund, z.B. bevorzugt die 50-plus Generation den Besuch von Konzert- und Theaterveranstaltungen.

Dass Frauen auch die Aktiveren in der Gestaltung ihrer Freizeit sind, ist aus vielen vorangegangenen Studien bekannt und bestätigt sich auch hier. Frauen bevorzugen eher die Unternehmungslust im Garten (51 % zu 34 %), lesen lieber ein Buch zu einem Gläschen Wein (50 % zu 40 %), setzen sich eher zum Computer um emails an ihre Freunde zu schreiben. Wie nicht anders zu erwarten, können Frauen auch dem Besuch bei der Verwandtschaft mehr abgewinnen und - wie sollte es anders sein - sie telefonieren abends wesentlich lieber mit ihren Freunden (33 % zu 11 %). Von ihnen wird auch die nächste Urlaubsreise vorbereitet, sie besuchen eher Tanzveranstaltungen und nehmen stärker an Kursen, Seminaren oder Vorträgen teil.

Die Aktivität der Männer konzentriert sich im Wesentlichen nur auf zwei Bereiche: Zum einen sind sie in weit stärkerem Maße sportlich orientiert (41 % zu 31 %) als das schwache Geschlecht, zum anderen zählt aber der Besuch in Stammkneipen oder Cafes (36 % zu 28 %) zu den eindeutig männerdominanten Abendveranstaltungen.

Erwähnenswert sind die Ergebnisse noch hinsichtlich des Familienstandes: Vergleicht man Verheiratete bzw. in Lebensgemeinschaft Lebende mit Singles bzw. Alleinstehenden, erkennt man eine klare Tendenz der Singles: Sie bevorzugen die Spontaneität im Abendprogramm, gehen am liebsten mit Freunden ins Kino, besuchen ihre Stammcafes und genießen den Spaß mit Freunden gleichen Geschlechtes. Ihre Tendenzen sind klar außerhäuslich polarisiert. Man könnte daher zu dem Schluss kommen: Intakte Innenbeziehungen sind Außenbeziehungskiller.

Quelle: market

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