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ACE-Säfte : Mehr schädlich als hilfreich ?

ÖKO-Test kritisiert vor allem hohe Mengen an künstlichem Betacarotin in zahlreichen Säften

02.01.2006

Um gesund durch den Winter zu kommen, braucht man Vitamine. Die Vitamine A, C und E wirken mit ihrer Fähigkeit, Sauerstoff an sich zu binden, als Radikalenfänger und unterstützen dadurch den körpereigenen Schutzmechanismus. Eine bequeme Zufuhr dieser Vitamine bieten sog. ACE-Säfte. Doch die meisten dieser Säfte, die Erkältungen vorbeugen sollen, schaden mehr als sie nützen. Zu diesem Ergebnis kommt eine große Untersuchung von 30 ACE-Drinks, die das Frankfurter ÖKO-TEST-Magazin in seiner aktuellen Jänner-Ausgabe veröffentlicht.

Nur bei fünf der 30 untersuchten ACE-Getränke handelt es sich um reinen Fruchtsaft. Alle anderen sind Fruchtnektare oder Fruchtsäfte mit max. 60 Prozent Fruchtanteil sowie Wasser, Zucker und Süßstoffen, aufgepeppt mit synthetischen Aromastoffen und Vitaminen.

Besonders problematisch ist lt. ÖKO-Test, dass viele Hersteller künstliches Betacarotin in ihre Säfte mischen, oft sogar mehr, als es das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) empfiehlt. Raucher und Menschen, die an Herz-Kreislauf-Beschwerden leiden, sollte das synthetische Vitamin eigentlich schützen, doch schon relativ geringe Dosen bewirkten das Gegenteil: Krankheitssymptome und das Krebsrisiko stiegen noch an. Nach derzeitigem Kenntnisstand gilt das aber nur für isoliertes Betacarotin.

Wer viel natürliches Betacarotin zu sich nehmen will, sollte möglichst oft zu roten, gelben und grünen Gemüsesorten greifen. Aufgrund seiner hohen Hitzebeständigkeit bleibt natürliches Betacarotin auch in gekochtem Gemüse noch recht gut erhalten.

Zitrusfrüchte enthalten viel Vitamin-C und können so Erkältungen vorbeugen. Ob man zu Orangen, Mandarinen oder Grapefruit greift, ist Geschmackssache. Wem Zitrusfrüchte nicht liegen, der kann seinen Vitamin-C-Bedarf mit Kiwis, rotem Paprika, Hagebuttentee oder verdünntem Sanddornsaft decken. Freunde des Gemüses können bei reichlich Kohl, Kraut, Karotten, Broccoli, Karfiol, Kartoffel und Hülsenfrüchte zulangen.

Weitere Kritikpunkte der ÖKO-Test-Untersuchung waren unter anderem problematische Farb- oder Konservierungsstoffe in vielen ACE-Säften.

Quelle: ÖKO-Test

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