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Wildfleisch : Intensiver Genuss mit Gesundheits-Plus

Anfang Oktober beginnt die Wildsaison

14.09.2005

Gut 50 Kilogramm Fleisch pro Kopf wird im Durchschnitt von jedem von uns konsumiert. Am meisten wird Schweinefleisch gegessen, gefolgt von Geflügel und Rindfleisch. Wildfleisch spielt mengenmässig keine grosse Rolle. Gerade 1% des Fleischhungers wird durch Wild gestillt, konzentriert auf die Monate der Wildsaison.

Wildfleisch schmeckt intensiver als andere Fleischsorten. Der würzige Geschmack kommt vor allem durch die einzigartige und vielfältige Kost der Tiere zustande. Die einen lieben diesen Geschmack, für die anderen ist er der Grund, lieber auf Wildfleisch zu verzichten.

Aus gesundheitlichen Aspekten gibt es keine grossen Unterschiede zwischen Wildfleisch und den sonstigen Fleischsorten. Der tendenziell niedrigere Fettgehalt und der in Folge dessen leicht höhere Proteingehalt spielen für die menschliche Gesundheit keine nennenswerte Rolle. Interessant ist aber die Fettqualität. Das Fett von Wildfleisch ist reicher an Omega-3-Fettsäuren als jenes von konventionell gezüchteten Tierarten. Dieser Unterschied ist unter anderem eine Konsequenz des Futters, welches die Tiere zu sich nehmen bzw. erhalten. Blätter, Gräser, Kräuter und Blumen wirken sich positiv auf die Fettqualität aus. Das Fett von Tieren hingegen, die mit Getreidekörnern (zu)gefüttert werden, weist einen geringeren Omega-3-Fettsäurengehalt auf.

Wildfleisch ist kein "Muss" für eine gesunde Ernährung. Es erfreut jedoch den Gaumen und darf als eine willkommene Abwechslung auf den Teller gebracht werden.

Quelle: SGE
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